Warum Fair Fashion?

Kein Novum mehr, aber trotzdem weiß noch nicht jeder davon – Fair Fashion. Doch so mancher mag sich die Frage stellen: Warum eigentlich faire Mode kaufen? Und: Welche Nachteile bringt die konventionelle Fast Fashion Industrie mit sich?

Schlechte Arbeitsbedingungen
Hungerlöhne, keine Ferien, keine Schutzkleidung, ein unsicherer Arbeitsplatz – es gäbe so vieles, das man hier aufzählen könnte. Fakt ist: von fairen Arbeitsbedingungen ist in der herkömmlichen Modebranche nicht zu sprechen. Wer sich näher dazu informieren möchte, dem empfehle ich den Film The True Cost oder andere Dokumentationen dazu anzuschauen bzw. auf der Website der Fair Wear Foundation oder Clean Clothes Campaign mehr darüber nachzulesen.

Umwelt
Dass stetige Massenproduktion umwelttechnisch gesehen nicht ideal ist, müsste mittlerweile jedem klar sein. So wird die Liste der nur mehr knapp vorhandenen Rohstoffe immer länger. Bekannte Beispiele dafür sind Baumwolle oder Erdöl, das zur Herstellung von Plastik und in der Textilindustrie von Polyester benötigt wird.

Chemie
Wenn ich hier aufzählen müsste, wie viele Chemikalien bei der Produktion von Kleidung verwendet wird, wäre dieser Beitrag ein Fass ohne Boden. Ob Bleichmittel, Farbstoffe, Schwermetalle etc. – alle diese Chemikalien gelangen in das Abwasser, in die Umwelt, die ungeschützten Arbeiter in den Fabriken und schließlich auch auf unsere eigene Haut. Giftige, fruchtbarkeitsschädigende und krebserregende Kleidung bis hin zu lebensgefährlichen Krankheiten sind die Folgen dieses (Chemie-)Wahnsinns.

Berge über Berge von Müll
Studien haben es gezeigt: Der durchschnittliche Einwohner Europas „verbraucht“ im Jahr 20 Kg Textilien, Amerikaner*innen sogar 35 Kilo. Irgendwo auch verständlich – die Qualität ist nur sehr niedrig und auch der Faktor “Trend” lässt schnell nach… Aber wohin mit dem alten Fummel?

Spring Suiting – for work, or wherever. #new

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Fair Fashion – die bessere Alternative

Einen klaren Gegenpol zu Fast Fashion stellt in der Modeindustrie Fair Fashion dar. Man setzt auf nachhaltige und qualitativ hochwertige Mode, die bewusster konsumiert werden soll und auf eine längere Lebenserwartung in den Kleiderschränken hoffen darf.

Neben rein ökologisch hergestellten Materialien und umweltbewusster Herstellung stehen besonders auch die fairen Arbeitsbedingungen, angemessene Löhne und geschützte Arbeitsweisen im Mittelpunkt.

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